Die psychophysiologische Diagnostik befasst sich mit den Beziehungen zwischen psychischen Vorgängen und den zugrunde liegenden körperlichen Funktionen. Sie beschreibt, wie Gefühle, Bewusstseinsänderungen und Verhalten mit Hirntätigkeit, Kreislauf, Atmung, Motorik und Hormonausschüttung zusammenhängen. In der psychophysiologischen Diagnostik werden solche Funktionen wie z.B. die Atmung, die Herzfrequenz, der Blutdruck, die Hautleitfähigkeit, die Temperatur, die Muskelanspannung oder die Hirntätigkeit erfasst und ausgewertet. Hierzu können dann z.B. Aussagen über die jetzige Belastungsfähigkeit in bestimmten Situationen gemacht werden. In der Psychotherapie können bestimmte Behandlungsfortschritte objektiv erfasst werden. Auch kann man aufzeigen, ob bestimmte Entspannungsmethoden wie z.B. Autogenes Training oder die Progressive Muskelrelaxation den erwarteten Erfolg bringen. Durch die Erfassung von psychophysiologischen Parametern wird auch die Stärke von Emotionen erfasst. Dies ist vor allen Dingen bei der Diagnose und Behandlung von Angststörungen von Bedeutung. Dies Verfahren kann z.B. auch in Verbindung mit einer bestimmten Befragungstechnik als "Lügendetektor" angewendet werden.
Insgesamt gesehen haben diese Daten in Deutschland keine Relevanz, wohl aber in den USA.